Verbreitung Carnica Celle Apis Regina Verkauf Anatomie
Verbreitung

Die

Verbreitung

der Apis-

mellifera

Rassemerkmale der Carnica

Rasse-

Merkmale

der

Carnica

Leistungsschema

Leistungs-

schema

der Honigbiene

Leistungsprüfung

Leistungs-

prüfung

Bienen-stände

Imkerverein
    Hörstel    


Viktor Pöhlitz DIB anerkannter Zuchtbetrieb 18 - 30



Impressum

Züchter

Apis

Ordnung              Hymenoptera

Hautflügler                  


Unterordnung        Apocita

Taillenwespen             


Überfamilie           Apoidae

Bienen und Grabwespen


Familie                  Apidae

Echte Bienen            


Unterfamilie          Apinae

Honigbienenartige


Gattung                  Apis

Honigbienen


Art                         mellifera

Westliche Honigbiene


Rasse                     carnica


Wissenschaftlicher Name

Apis-mellifera-carnica

Die Kärntner  Biene

Apis-mellifera-carnica

Apis-mellifera-carnica

an einer Ribes-uva-crispa

( Stachelbeere )

Die Rasse der Apis-mellifera-carnica
Zugehörigkeit zur Carnica-Gruppe
( nach Ruttner )

Ordnung              Hymenoptera

Hautflügler                  


Unterordnung        Apocita

Taillenwespen             


Überfamilie           Apoidae

Bienen und Grabwespen


Familie                  Apidae

Echte Bienen            


Unterfamilie          Apinae

Honigbienenartige


Gattung                  Apis

Honigbienen


Art                         mellifera

Westliche Honigbiene


Rasse                     carnica


Wissenschaftlicher Name

Apis-mellifera-carnica

Die Kärntner  Biene

Apis-mellifera-carnica

Apis-mellifera-carnica

an einer Ribes-uva-crispa

( Stachelbeere )

1. Apis-mellifera-carnica

    

5. Apis-mellifera-sicula

2. Apis-mellifera-ligustica

3. Apis-mellifera-macedonica

4. Apis-mellifera-cecopria

Verbreitung:

Von den Alpen bis zu den Karparten, von der Tatra bis zur Adria. Zugleich nördlichster Vertreter dieser Gruppe.

Verbreitung:

Auf der Apeninenhalbinsel (Italien) und Sardinien, Gemeinhin auch als Italiener bezeichnet.

Verbreitung:

Nordgriechenland, südlicher Balkan, die Ebenen der nördlichen Schwarzmeerküste.

Verbreitung:

Im Süden der grieschischen Halbinsel einschließlich Peleponnes.

Verbreitung:

Auf der Insel Sizilien.

Gemeinsame Entwicklung
während der letzten Eiszeit

Die gegenwärtige Beziehung zwischen den Rassen der Carnica Gruppe wird dann verständlich, wenn wir uns folgendes vor Augen halten.

Das Mittelmeer bestand während der Eiszeit aus zwei Becken. Der Meeresspiegel lag um mehr als 100 Meter unter dem heutigen Nivou. Über den Zentralmediterranen Rücken bestand eine Landverbindung von der Südspitze Italiens über Sizilien bis nach Nordafrika. Die Adria, die Ägäis und die Nordküste des Schwarzen Meeres lagen trocken. Und das über einen Zeitraum von mehr als 100.000 Jahren.

So daß die nordafrikanischen und Balkanrassen mit der Apis-mellifera-sicula in der Mitte ein Zentralmediterranes Genzentrum bilden. Von diesem Zentrum ausgehend bildeten sich lokale Populationen heraus.

Durch die Entfernung, getrennt durch vereiste Gebirgsketten und dem geteilten Mittelmeer, entstanden durch die Klimaverschiebung aus dem zunächst vorliegendem einheitlichem mediterranen Klimazone, recht unterschiedliche Lebensräume.

Die Apis-mellifera paßte sich an.
Es entstanden die geografischen Unterarten, oder wie wir auch sagen die Rassen.

An dieser Stelle möchte ich etwas sehr deutlich sagen:

Durch Zucht entstehen keine neuen Rassen.“

Auch dann nicht, wenn wir die einzelnen Rassen miteinander verkreuzen.

Im Gegenteil, was daraus erwachsen kann ist leitlich bekannt. In Südamerike, in Südafrika und letztlich in Mitteleuropa.

Aus Gier und Eigensucht wurden in all diesen Fällen wertvolle natürliche Populationen für immer zerstört.




Die Apis-mellifera-carnica

Mit dem Rückzug des Eises stieg der Meeresspiegel. Neue Barrieren taten sich auf.

Hierbei ist es wieder die Anpassung an veränderte Lebensbedingungen die eine natürliche Auslese bewirkten. Es bildeteten sich weitere Unterarten aus. Die wir heute anhand der Rassemerkmale klar voneinander unterscheiden können.

Können wir die einzelnen Unterarten in Gruppen noch klar voneinander abgrenzen, so fällt es zunehmend schwerer die einzelnen Mitglieder einer Gruppe zu deffenieren, so näher sie sich kommen. Es bilden sich überdies noch einzelne lokale Populationen heraus.

Die Rassemerkmale sind somit in erster Linie statistische Mittelwerte, mit einer von Wissentschaftlern wie den Brüdern Ruttner, deffenierten linken und rechten Abgrenzung und einem ander Häufigkeit zu treffenden Mittelwert.

Diese Werte sind keineswegs für alle Zeiten festliegend. Wir haben es mit einer ständigen Anpassung der Honigbiene an einen sich verändernden Umwelt zu tun. Und mit der Veränderung der Umweltbedingungen, verändern sich auch die vorhandenen Rassemerkmale.

Die nördlichste klar abzugrenzende Unterart innerhalb der Carnica Gruppe bildet die Apis-mellifera-carnica.

Ihr Verbreitungsgebiet reichtvon den Alpen bis zu den Karparten von der Tatra über die Weiten der Pusta bis hinüber zur Adria.

Drüben am westlichen Ufer der Adria entwickelte sich, nunmehr durch Meeresfluten getrennt, ihre nächste Verwandte, die Apis-mellifera-ligustica. Sie ist für uns Imker schnell durch ihre gelbe Panzerfärbung zu erkennen. Ihr Kubitalindex ist anhezu identisch mit dem der Apis-mellifera-carnica.

Die nahe Verwandtschaft zur Carnica läßt sich wie bereits erwähnt durch den einst gemeinsamen Besiedlungsraum der verlandeten Adria verstehen.


Die Alpen-carnica ist Grundlage unserer heutigen Zucht.

Wenn wir heute gemein hin von der Carnica sprechen, so meinen wir jene Honigbiene die einem schmalen Streifen von der Tatra bis zu den südöstlichen Alpen im heutigen Slowenien und Österreich besiedelt.

Es läßt sich heute nicht mehr sagen wann genau die ersten Völker und Schwärme aus Slowenien ihre Reise ins nördlicher gelegene Deutschland angetreten haben.

Aus der Geschichte der Imkerei dürfen wir die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts als gesichert annehmen.

Die Krainer Imker hielten ihre Bienen in handlichen kleinen Bauernstöcken. Diese waren leicht zu stapeln und zu handhaben vor allem zu transportieren.

Es entwickelte sich ein reger Handel mit Bienenvölkern Richtung Norden.

In den kleinen Stöcken wurden mehr und mehr schwarmfreudige Völker herangezogen. Die Vermehrung auf Teufel komm heraus und nicht Volksstärke und Honigertrag waren die wirtschaftliche Grundlage solch einer Auslese.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat der Schullehrer Guido Sklenar aus Niederösterreich, später dann die Imker
Hans Peschetz mit der nach ihm benannten Zuchtlinie, sowie Jakob Wrisnig mit seiner Troiseck neue Wege in der Zuchtauslese beschritten.

Nunmehr haben wir in Mitteleuropa eine Apis-mellifera-carnica geprägt durch eine wechselvolle Landschaft, in der sie sich immer wieder anzupassen vermochte.

Sie ist die Frühtrachtbiene schlechthin. Keine andere Rasse vermag ihr darin gleichzukommen, was ihr selbst Bruder Adam in seinen Ausführungen bescheinigt.

Darüber hinaus ist sie von außerordentlicher Sanftmut. In dieser Eigenschaft kommt ihr keine andere Vertreterin der Apis-mellifera gleich.

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