Verbreitung Carnica Celle Apis Regina Verkauf Anatomie
Verbreitung

Die

Verbreitung

der Apis-

mellifera

Rassemerkmale der Carnica

Rasse-

Merkmale

der

Carnica

Leistungsschema

Leistungs-

schema

der Honigbiene

Leistungsprüfung

Leistungs-

prüfung

Bienen-stände

Imkerverein
    Hörstel    


Viktor Pöhlitz DIB anerkannter Zuchtbetrieb 18 - 30



Impressum

Züchter

Apis

Die Haupt- Zuchtlinien der A.m. - carnica

Rasse                          A.m-carnica Alpencarnica                   


Ursprungs Zuchtlinie  Troiseck

Bieneninstitut Lunz Gebr. Ruttner            


Zuchtlinie                    CT-Celle

unter Dr. Dustmann


Zuchtlinie                    Celle

Carnica-celle            


Züchter                        Laves Celle Bieneninstitut             


Züchter Code               6-1

Hohen - Neuendorf


Inselbelegstelle          Neuwerk

nur für das Institut


Gebirgsbelegstelle     Torfhaus

begrenzt offen

        

Inselbelegstelle         Wangerooge allgemein offen      

Die Zuchtlinie der

Carnica-celle

Carnica-Sklenar


Urzüchter:

Guido Sklenar


Herkunft:

Niederösterreich

 Reinzucht möglich über:

Inselbelegstelle Juist

Carnica-Peschetz


Urzüchter:

Hans Peschetz


Herkunft:

Kärnten Österreich


Reinzucht möglich über

Inselbelegstelle Sylt

Carnica-Troiseck


Urzüchter:

Jakob Wrisnig

 Herkunft:

Steiermark Österreich


Reinzucht möglich über:

Inselbelegst.  Wangerooge

Carnica-Celle


Züchter:

Institut für Bienenk. - Celle

 Inselbelgstelle Neuwerk


 Reinzucht möglich über:

Inselbelegst.  Wangerooge

Imkermeister Schell

Bieneninstitut Celle


Umlarvtag 2010


Jährlich werden große Mengen Zuchtstoff an die Imker abgegeben und

Inselköniginnen verkauft.


Jahresbericht_2011.pdf

Jahresbericht 2011

Jahresbericht_2010.pdf

Jahresbericht 2010

Jahresbericht_2009.pdf

Jahresbericht 2009

Jahresbericht_2014.pdf

Jahresbericht 2014

Jahresbericht_2013.pdf

Jahresbericht 2013

Jahresbericht_2012.pdf

Laves Institut für Bienenkunde Celle


Das Bieneninstitut in Celle gehört seit Jahrzehnten weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus zu den führenden Instituten seiner Art in Europa.


Ihm obliegt die Berufsausbildung aller in Deutschland tätigen Imkerlehrlinge. Aber auch in der Beratung des großen Heeres der Freizeitimker nimmt es als bildendes und beratendes Institut einen unverzichtbaren Platz ein.


Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Forschung. Hier hat sich das Institut in der Faulbrutbekämpfung unter Dr. von der Ohe verdient gemacht.

Als Züchter setzt das Institut Maßstäbe, welche internationale Vergleiche standhalten.


Das Institut in Celle ist der größte deutsche Carnica Züchter.

Die Carnica des Guido Sklenar

Ihren Ursprung hat die Zuchtlinie der Carnica-Sklenar in der Zucht des Guido Sklenar aus Mistelbach in Niederösterreich.

!890 war er als Junglehrer nach Mistelbach gekommen, baute sich einen eigenen Bienenstand und übernahm kurze Zeit später die 36 Bienenvölker seines Schwiegervaters. So das er insgesamt 50 Völker bewirtschaftete.

Schon bald fiel ihm eines seiner Völker durch Sanftmut und Fleiß der Anlage des Brutnestes und seine Wetterfestigkeit auf.

Es überwinterte kaum Mittelstark, überholte in der Frühjahrentwicklung alle anderen Völker des Standes.

Da dieses Volk aus dem Kasten Nr. 47 nicht schwärmen wollte, das Umlarvverfahren wie wir es heute kennen gab es damals noch nicht, griff Guido Sklenar zur Herzwabe, einem Verfahren das dem Bogenschnitt sehr nahe kam und zog sich eine Reihe von Königinnen nach.
Nach dieser nannte er seine zunächst kleine Linie Stamm 47.

In den nächsten Jahren, sein Völkerbestand war mittlerweile auf 150 Völker angewachsen, weiselte er zielstrebig alle nicht zufriedenstellenden Völker um.

Die Imkerei Sklenar liefert bis in die heutige Zeit hinein eine große Anzahl von Königinnen nach Deutschland. Es gründete sich der Deutsche Sklenarbund.

Im DIB ist es vor allem der Landesverband Westfälischer Lippischer Imker mit dem Institut Münster welche die Sklenar weiter verbreitete.

Leider ist die Zuchtarbeit in Münster heute weitgehnd eingestellt. Es findet nur noch eine Vermehrung über die Inselbelegstelle Juist statt. Inselköniginnen werden nach wie vor verkauft.

Da die Sklenar in der Kombination mit anderen Carnicaherkünften selten befriedigt wird empfolen sie mit den Linien innerhalb der Sklenar zu kreuzen.


Der Urzüchter Hans Peschetz

Von Beruf Lokomotivführer unterhielt Hans Peschetz einen Bienenstand von 15 Völkern in Kärnten.

Die heutige Pescetz hat ihren Ursprung in einem Bienenschwarm aus dem Jahre 1926. Diesen bekam Hans Peschetz aus einem Dorf Oberkärntens.

Das Volk war außergewöhnlich sanftmütig und sass fest auf seinen Waben. Es zeigte keine Schwarmneigung und brachte ausserordentlich hohe Erträge.

Ähnlich wie Sklenar griff auch Hans Peschetz zur künstlichen Königinnenvermehrung, da er schnell den hohen Wert der schwarmträgen Biene erkannte und gerade diese Eigenschaft in seiner Zucht erhalten wollte.

Dazu legte er hoch oben im Gebirge eine Belegstelle an und trug seine Begattungsableger auf dem Rücken hinauf zur Belegstelle.

1941 erfolgte die Anerkennung seiner Zuchtlinie durch den Reichskörmeister.

Hans Peschetz hatte viele Königinnen nach Deutschland verkauft. Auch dort vor allem in Norddeutschland erfreute sie sich großer Beliebtheit.

Dort wurde sie von bekannten Züchtern wie Julius Paschke aus Mecklenburg, P.A. Bertran aus Schleswig-Holstein und Wilhelm Lauer aus Hamburg erprobt.

Die Erprobung viel geradezu sensationell aus im Vergleich zu der ortsansässigen Landrasse. Vor allem in der Frühtracht brachte sie auf Grund der raschen Frühjahrsentwicklung hohe Erträge.

Leider gingen währen des Krieges viele der Zuchtlinien verloren. Lediglich der Züchter Bertram konnte 3 Zuchtvölker über die schlimme Zeit retten.

1968 verstarb Hans Peschetz und damit versiegte die Quelle dieses Urzüchters.
Seit dem wird die Peschetz vor allem in Norddeutschland über die Inselbelegstelle Puan Klent auf Sylt nachgezogen.
Troiseck ein Berg in der Steiermark

Nach diesem benannte der Urzüchter Jokob Wrisnig seinen Zuchtstamm.
Dieser umfasste etwa 15-20 Völker.

Damit gehört er zu den drei Urzüchtern auf welche sich ein Großteil der heutigen Carnica-Zucht begründet.

In den 50er Jahren des vorriegen  Jahrhunderts haben die Gebr. Hans und Friedrich Ruttner die Grundlagen der Linienzucht am Institut in Lunz am See geschaffen.

Von Lunz aus kam die Troiseck durch Prof. Dr. Dustmann an das Institut in Celle.

Mit der Insel Neuwerk  stand dem Institut Celle eine eigene Inselbelegstelle zur Verfügung.

Der Begattungserfolg war jedoch zunächst noch mäßig, da man seinerzeit nur einige wenige Drohnenvölker aufstellte.

Das sollte sich schlagartig ändern als man die Mehrfachpaarung der Königinnen würdigte und eine entsprechend große Anzahl von Drohnenvölkern aufstellte.

Da das Institut in Lunz  aufgelöst wurde liegt nun mehr der Schwerpunt der Zuchtarbeit der Troiseck in Deutschland.

Die Linie aus Celle wurde mit der Bezeichnung CT-Celle geführt.
Nach Jahrzehnten der Zuchtarbeit ist die Herkunftsbezeichnung Troiseck im Zusammenhang mit dem Institut nicht mehr gebräuchlich und wurde durch den Begriff Celler Linie ersetzt.

Mit dem Institut Celle steht dem an der Zucht interessierten Imker eine Anlaufstelle zur Verfügung von welcher er stets entsprechendes nachzuchtwürdiges Material erhalten kann.

Von dem DIB anerkannten Züchter Viktor Pöhlitz wird, ausgehend von der Celler Linie, die Unterlinie  Celle-Regina
über die Inselbelegstelle Wangerooge gezogen.

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Jahresbericht 2012