Verbreitung Carnica Celle Apis Regina Verkauf Anatomie
Verbreitung

Die

Verbreitung

der Apis-

mellifera

Rassemerkmale der Carnica

Rasse-

Merkmale

der

Carnica

Leistungsschema

Leistungs-

schema

der Honigbiene

Leistungsprüfung

Leistungs-

prüfung

Bienen-stände

Imkerverein
    Hörstel    


Viktor Pöhlitz DIB anerkannter Zuchtbetrieb 18 - 30



Impressum

Züchter

Apis

Die Gruppe der dunklen Bienen


1. A.m. mellifera

2. A.m. iberica

3. A.m. major

4. A.m. intermissa

5. A.m. saharienensis

Die Carnica Gruppe


1. A.m. carnica

2. A.m. ligustica

3. A.m. macedonica

4. A.m. cecropia

5. A.m. sicula


Die Bienen des Vorderen Orients


1. A.m. caucasica

2. A.m. armeniaca

3. A.m. meda

4. A.m. anatolica

5. A.m. syriaca

6. A.m. cypria

7. A.m. adami

Die Verbreitung der Apis-mellifera vor dem Eingreifen des Menschen
in Europa, Nordafrika und dem Vorderen Orient  nach Ruttner

Die Rassen des tropischen Afrikas bleiben hier unerwähnt

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 caucasica Pyrenäen carnica m e l l i f e r a iberica ligustica macedonica Balkan      Karparten Kaukasus  caucasica cecropia mellifera mellifera sicula syriaca meda Taurus adami cypria intermissa major saharienensis saharienensis
Die Bedeutung der letzten Eiszeit.

Wer die Entstehung der geographischen Rassen der Apis-mellifera verstehen will, der muß etwas über die Eiszeiten besser gesagt über die letzte, die Würm-Eiszeit wissen.

Vor etwa 120.000 bis etwa 12.000 vor unserer Zeitrechnung waren weite Teile der nördlichen Halbkugel von einem dicken Eispanzer bedeckt. Spuren dieser letzten Eiszeit sind auch heute noch in unserer Landschaft zu entdecken.

Die letzte Eiszeit wird benannt nach einem kleinen Nebenfluß der Saale bis zu welchem das Binnenlandeis reichte.

Die Gebirgszüge Europas verlaufen vom Aktlantik bis zu Kaspischen Meer generell gesehen in West-Ost-Richtung.

Beginnend mit den Pyrenäen weiter zu den Alpen, den Karparten weiter zum Balkan, dem Pontischen Gebirge dessen Berg Araratt uns seit biblischen Zeiten bekannt ist, um zwischen Schwarzen Meer und Kaspischen Meer eine weitere Barriere zu bilden.

Sie gehören zur erdgeschichtlichen relativ jungen alpidischen Gebirgsfaltung welche vom Atlantik in Westeuropa bis zum Himalaya in Asien reicht.

Diese Gebirgszüge waren bis vor etwa 12.000 Jahren bis hinab ins Flachland vergletschert und bildeten eine unüberwindliche Barriere in Nord-Südrichtung.

Geschützte Täler nördlich der Pyrenäen

Wenn wir uns die einmal die obige Karte Europas ansehen, dann fällt auf, dass die Gebirgszüge den Kontinent südlich der alpidischen Gebirgsfaltung in mehrere Ebenen teilt.

Nördlich der Alpen haben wir eine durch Mittelgebirge geprägte Landschaft, barrierefrei vom Atlantik bis hinüber zum Ural.

Die großen von alpinen Gebirgen gebildeten Kessel finden wir hier nicht.

In diesen durch die Gebirgszüge gebildeten Kessel entwickelten sich getrennt von einander, bedingt durch unterschiedliche Umweltbedingungen die geographischen Rassen der Apis-mellifera heraus.

Nördlich der Pyrenäen hatten in geschüzten Tälern Waldzohnen die Eiszeit überdauert. Mit ihnen all ihre Bewohner, also auch einige Populationen der Apis-mellifera.

Aus ihnen, und nur aus ihnen, entwickelte sich die spätere Apis-mellifera-mellifera. Sie stammt nicht wie fälschlicher Weise behauptet von den Überlebenden der Iberischen Halbinsel ab. Aus diesen entwickelte sich die Apis-mellifera-liberica.

Mit dem Anstieg der Temperatur wich das Eis und die Baumgrenze schob sich Richtung Norden.
Jene Waldzohne nördlicher Prägung, d.h. Nadelwald bildete die Taiga vom Atlantik bis zum Pazifik.

Mit der Wärme kam der Hainbuchen-Eichenwald

Vor etwa 8000 - 7000 Jahren hatte sich der währmeliebende Laubwald mit seinen blühenden Bäumen bis hinauf zur Ostsee ausgebreitet.

Mit der Ausbreitung des Waldes hatte die Apis-mellifera-mellifera den nördlichen Kontinent erobert.

Die Blütenwelt nördlich der Alpen stellte sich gänzlich anders dar, als jene des Mittelmeeres und des vorderen Orients.

So stammen z. B. die meisten uns bekannten Obstsorten vom Ursprunge her aus Kleinasien. Die Kohlplanzen aus dem Mittelmeerraum. Ja sie sind teilweise  erst durch die Römer später dann durch die Mönche christlicher Klöster nördlich der Alpen gelangt.

So ist es nicht verwunderlich, dass Apis-mellifera-mellifera gänzlich andere Eigenschaften in Hinblick auf die Blütenwelt entwickelte, als beispielsweise die Apis-mellifera-carnica oder die Apis-mellifera-ligustica.

Nicht umsonst wurde die Apis-mellifera-mellifera auch als Heidebiene bezeichnet. Die Lingustica und die Carnica kommen auf Grund der anders gearteten Pflanzenwelt in ihrer Entwicklung besser mit den frühblühenden Kohlgewächsen und Obstbäumen zurecht.

Ausschlaggebend sind zum einen der längere Rüssel der Arbeiterin, vor allem aber ein anders gearteter Brutzyklus der Bienen südlich der Alpen.